Der SPD-Ortsverein Karlshof-Israelsdorf ist der Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger in den Ortsteilen
- Karlshof
- Israelsdorf
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- Herreninsel
Ihre Fragen und Anregungen leiten wir an die direkt gewählten Abgeordneten weiter:
- Henri Abler, Bürgerschaftsmitglied
- Hans Müller, Landtagsabgeordneter
- Gabriele Hiller-Ohm, Bundestagsabgeordnete
Die Bundesregierung plant eine Erhöhung der Beitragssätze zur Krankenversicherung. Von der geplanten Strukturreform ist keine Rede mehr.
Veröffentlicht am 04.07.2010
Mit der Regierungsübernahme hat die schwarz-gelbe Bundesregierung einen Angriff auf unser solidarisches Gesundheitswesen gestartet. Die jahrzehnte lang bewährte solidarische Krankenversicherung , die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam tragen, soll durch eine unsoziale Kopfpauschale abgelöst werden. Verlierer werden Millionen von gesetzlichen Versicherten sein, die weniger medizinische Leistungen erhalten werden und dafür noch auf finanzielle Unterstützung vom Staat angewiesen sind. Gewinner sind die gut verdienenden Privatversicherten.
Die seit Anfang des Jahres von immer mehr Krankenkassen angekündigten Zusatzbeiträge, die allein die Versicherten zahlen müssen , sind eine Folge der Gesundheitsreform von 2006, der auch die SPD zugestimmt hat. Allerdings sind die Zusatzbeiträge damals nur auf Druck der CDU/CSU beschlossen worden. Die SPD wollte die Einführung einer Bürgerversicherung , in die alle einzahlen müssen. Die CDU/CSU wollte die Kopfpauschale. Der Kompromiss war der 'Gesundheitsfonds' .
Nun droht aber durch die schwarz gelbe Regierung die große Kopfpauschale,
d.h. gesetzlich Versicherte sollen künftig alle einen einheitlichen Betrag bezahlen (lt. Berechnungen bis zu 200 Euro monatlich) . Der Arbeitgeberbeitrag wird festgeschrieben und steigt nicht weiter. Ergebnis: Die Kopfpauschale wird schneller steigen als die Löhne.
Das SPD-Konzept: Die Bürgerversicherung
Alle sollen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zur Finanzierung unseres Gesundheitswesens beitragen. Jeder zahlt Beiträge nach Höhe seines Gesamteinkommens. Wohlhabende können sich nicht mehr aus der Solidarität verabschieden.
Veröffentlicht am 14.05.2010