Auswahl unserer Mitglieder

Inga Neumann

Ich bin Inga Neumann und wohne mit meinem Mann in Israelsdorf.

Nach der Bundestagswahl 2017 bin ich in die SPD eingetreten. Der aktuelle Grund war der Rechtsruck in unserer Gesellschaft und der Einzug der AfD in den Bundestag.

Mein Leben lang bin ich Sozialdemokratin gewesen, lange eben auch ohne Parteibuch. Ich stamme aus einer Familie, in der die SPD und die Gewerkschaften immer dazugehörten. Etwas Anderes gab es nicht. Deswegen habe ich auch immer die SPD gewählt. Vor allem Willy Brandt hat mich beeindruckt, seine Persönlichkeit, seine Ostpolitik und auch der Kniefall von Warschau. Das sind Momente, die ich nie vergessen werde.

Ich habe mich immer für Politik interessiert und diskutiere viel mit meinem Mann, Peter. Er ist im Januar 2018 in die SPD eingetreten. Uns treibt beide sehr um, dass Teile der Gesellschaft anscheinend keine Probleme mit rechtsextremen oder faschistischen Gedanken und Äußerungen haben und dementsprechend auch noch die AfD wählen. Das macht mir große Sorgen. Deshalb vermisse ich auch eine deutlichere Positionierung der SPD gegenüber der AfD.

Wir haben drei politisch interessierte Kinder und vier Enkelsöhne. Für sie wünschen wir uns eine sichere Zukunft in unserer Demokratie. Deshalb engagieren wir uns hier im OV Karlshof-Israelsdorf.

 

Beatrix Brunkow

Ich bin Beatrix Brunkow und seit 1982 Mitglied der SPD.

Die Ostpolitik Willy Brandts war damals ein wichtiger Grund für mich in die SPD einzutreten. Wir hatten viele Verwandte in der damaligen DDR, die wir aufgrund der Reiseerleichterungen dann unkomplizierter besuchen konnten.
Außerdem hat die Einführung des Bafögs 1969 dazu beigetragen, dass ich studieren konnte.

In den 37 Jahren meiner Mitgliedschaft habe ich mich fast durchgehend auf OV-Ebene engagiert. Ich arbeite am liebsten an der Basis.

So bin ich aktuell OV-Vorsitzende hier in Karlshof-Israelsdorf und zusammen mit meinem Mann bilden wir die Doppelspitze.

Beruflich arbeiten ich als Schulsozialarbeiterin an einem Lübecker Gymnasium und einer Gemeinschaftsschule und erlebe so täglich, dass die Bildungschancen immer noch ungleich verteilt sind. Die familiäre Herkunft beeinflusst nach wie vor den Werdegang junger Menschen, trotz aller Fördermaßnahmen.

Privat engagiere ich mich noch bei dem Verein MENTOR-Die Leselernhelfer e. V. eine sehr erfüllende Aufgabe. Einmal in der Woche gehe ich in die Grundschule Israelsdorf und lese mit einer Schülerin. Außerdem bin ich im MENTOR-Vorstand für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, schließlich suchen wir kontinuierlich neue Lesementoren.

Und wichtig ist mir noch mein Bibelgesprächskreis in der St. Stephanus-Gemeinde in Karlshof-Israelsdorf.

Für die SPD wünsche ich mir, dass nach dem Bundesparteitag mit der neuen Doppelspitze endlich wieder klarer wird, wofür wir als Sozialdemokraten stehen.

 

Axel Brunkow

Ich heiße Axel Brunkow und bin 62 Jahre alt. In die SPD bin ich 1980 während meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg eingetreten. In Hamburg war ich zunächst Mitglied im OV Stellingen und nach der Rückübersiedlung nach Lübeck zunächst in verschiedenen Funktionen im OV Schlutup (u.a. Vorstandsmitglied und Herausgeber der OV-Zeitung „Stichling“) tätig.

Seit dem Jahr 2000 bin ich Mitglied im OV Karlshof-Israelsdorf und dort zur Zeit OV-Vorsitzender in einer Doppelspitze mit meiner Frau  Beatrix Brunkow.

Mitglied der SPD bin ich u.a.  aus folgenden Gründen geworden:

  1. Grundwerte der Partei

Keine andere Partei in Deutschland benennt sowohl Freiheit als auch Gerechtigkeit und Solidarität als ihre Grundwerte. Für mich sind alle 3 Werte gleichranging und wichtig.Ich glaube, dass nur eine Politik, die Chancengerechtigkeit für alle Menschen und Solidarität mit den Schwachen in der Gesellschaft anstrebt, human und zukunftsfähig ist – national und global.

  1. Geschichte der Partei

Die SPD als älteste demokratische Partei in Deutschland hat in ihrer langen und entbehrungsreichen Geschichte immer für diese Grundwerte gekämpft. Viele Mitglieder haben dies teilweise unter Einsatz des eigenen Lebens (u.a. während der Periode 1933-1945) getan.

  1. Ost- und Entspannungspolitik

Als jemand, der selbst viele Verwandte in der ehemaligen DDR hat, habe ich die realitätsferne Haltung der Konservativen im Umgang mit der DDR nie verstanden.

Nur durch das von Willy Brandt und Egon Bahr entwickelte Konzept des „Wandels  durch Annäherung“  und die anschließende Ostpolitik bestand für mich die Möglichkeit, Kontakte mit den Verwandten in der DDR aufrechtzuhalten. Diese Politik bildete nach meiner Überzeugung die Basis für die 1989 möglich gewordene Wiedervereinigung.

Gegenwärtig durchläuft die Partei eine sehr schwierige Phase. Um wieder mehr Zustimmung bei der Bevölkerung zu bekommen, müssen wir meiner Meinung besonders auf folgenden Politikfeldern überzeugendere Antworten finden:

  • Sozialpolitik

Die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich auch in unserer Gesellschaft beschäftigt mich sehr. Gerade als Betriebswirtschaftler sage ich: wir brauchen keine marktkonforme Demokratie, sondern einen demokratiekonformen Markt, d.h. der Markt muss sich der Demokratie unterordnen und nicht umgekehrt.

  • Umweltpolitik

Nur unsere Partei wird in der Lage sein, sowohl auf die ökonomischen als auch auf die ökologischen Herausforderungen überzeugende Antworten zu geben.

Klar ist für mich:  im Interesse des Planeten (wir haben nur diesen einen) müssen auch wir als Sozialdemokraten auf allen Politikfeldern verstärkte Anstrengungen unternehmen, um den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.

 

Veranstaltungen & Termine

Alle Termine öffnen.

03.03.2020, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr Informationsveranstaltung zur Bebauung Waldstrasse

21.03.2020, 15:00 Uhr - 18:00 Uhr "Erzählcafe - mit Bilderreise " mit Marlis Zahn

25.03.2020, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr JHV der Ortsvereine Karlshof-Israelsdorf u. Schlutup
parteiinterner Termin

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Ihr Landtagsabgeordneter

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Ihre Bundestagsabgeordnete

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